Ausschreibungen

Schwazer Stadtschreiber 2018

Seit 1993 vergibt die Stadt Schwaz unter dem Titel „Schwazer Stadtschreiber/in“ ein Aufenthaltsstipendium für junge AutorInnen, die sich bei freier Kost und Logis und monatlich 1.200 Euro Taschengeld von September bis Dezember 2018 ausschließlich der Schreibarbeit widmen können. Mit der Ausschreibung, Auswahl und Betreuung des Aufenthaltsstipendiums ist seit 1995 das Literaturforum betraut. Bedingungen zur Bewerbung sind literarische / schriftstellerische Tätigkeit sowie geringer bisheriger Publikationsumfang.
Schriftliche Bewerbungen einschließlich Kurzbiographie und Textprobe(n) (max. 10 Seiten) bis spätestens 15. April 2018 an: Literaturforum Schwaz, Kulturamt der Stadt Schwaz, Rathaus, Franz-Josef-Straße 1-3, A-6130 Schwaz oder per E-Mail an: stadtschreiber(at)literaturforum.at. Per E-Mail die Bewerbungen bitte im Anhang als gesammeltes Dokument (bestenfalls .pdf).
Jurybeschluss und Verständigung der ausgewählten Kandidatin/des ausgewählten Kandidaten bis Anfang Juni 2018.

Digitalisierung - Industrie 4.0

Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. und der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di, VS Landesverband Bayern
schreiben den Literaturwettbewerb "Digitalisierung - Industrie 4.0. Zukunft der Arbeit" aus, um zur gegenwärtigen und zukünftigen alltäglichen Arbeits- und sozialen Welt kreativ-literarisch Stellung zu nehmen.
Mit einer entsprechenden Anthologie soll den vielschichtigen Fragen nachgegangen werden.
Der beste Text wird vom Werkkreis Literatur der Arbeitswelt e.V. mit einem Anerkennungspreis von 500 Euro honoriert.
Es besteht keine Altersbeschränkung für die TeilnehmerInnen. Folgende literarische Genres können eingesandt werden: Lyrik, Kurzgeschichten, Reportagen, deutliche Satiren und andere Kurzprosaformen, szenische Texte, Lieder / Noten.
Einsendeschluss ist der 30. April 2018.
Auf der Homepage www.werkkreis-literatur.de kann die vollständige Ausschreibung abgerufen werden.

Stipendien in Los Angeles

Der Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. vergibt bis zu zwölf Stipendien an KünstlerInnen in den Sparten Bildende Kunst, Komposition, Film, Literatur und Performance für einen dreimonatigen Aufenthalt in der Villa Aurora in Los Angeles. Der Stipendienaufenthalt ist an eines der vier Quartale 2019 gebunden. Bewerben können sich KünstlerInnen mit Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Deutschland, die bereits mit Werken oder Publikationen an die Öffentlichkeit getreten und freischaffend tätig sind. Voraussetzung für die Bewerbung im Bereich Literatur ist die Veröffentlichung eines Buches.
Ein Fellowship in der Villa Aurora umfasst die Übernahme der Reisekosten für einen Hin-/Rückflug (Economy) zwischen Deutschland und Los Angeles, ein nicht rückzahlbares monatliches Stipendiengeld von 2.500,00 Euro als Beitrag zu den Lebenshaltungs- und lokalen Transportkosten sowie freie Logis (Zimmer mit eigenem Bad) in einem der Wohnbereiche der Villa Aurora
Die Bewerbungsunterlagen, die zum Download auf der Seite www.vatmh.org/de bereitstehen, sind bis zum 30. April 2018 einzureichen bei: Villa Aurora & Thomas Mann House e.V., Jägerstraße 23, 10117 Berlin.

Hausacher LeseLenz-Stipendien 2018 und Gisela-Scherer-Stipendium 2019

Die Stadt Hausach und der Hausacher LeseLenz vergeben in Kooperation mit der Neumayer Stiftung und dem Verein zur Förderung des Hausacher LeseLenzes e.V. drei Arbeits- und Aufenthaltsstipendien.
Zum einen in der Kategorie für Lyrik oder Prosa (1. Juli bis 30. September 2018), zum anderen für Kinder- und Jugendbuch (15. Oktober 2018 bis 15. Januar 2019). Ein drittes trägt den Namen Gisela-Scherer-Stipendium (1. Februar bis 30. April 2019) und kann sowohl für Lyrik oder Prosa als auch in der Kategorie Kinder- und Jugendbuch vergeben werden.
Die Stipendien werden jeweils für drei Monate zugeteilt und bestehen aus der Bereitstellung einer Wohnung in Hausach und der Zahlung von 1.500 Euro pro Monat.
BewerberInnen müssen eine eigenständige Publikation einreichen, die nicht im Eigenverlag erschienen ist, und einen „Literarischen Fragebogen“ ausfüllen, der vom Internetauftritt des Hausacher LeseLenzes (www.leselenz.com) heruntergeladen werden kann, sowie eine Bio-Bibliographie.
Die Jury behält sich vor, die seit 2014 bestehende Poetik-Dozentur des Hausacher LeseLenzes und der PH Karlsruhe für Kinder- und Jugendliteratur an der dortigen Hochschule einem oder einer der BewerberInnen zuzusprechen. Die Poetikdozentur wird honoriert.
Es ist vorgesehen, die Stipendiatinnen und Stipendiaten am Vorabend des Hausacher LeseLenzes, am 28. Juni 2018, im Rahmen einer feierlichen Begrüßung in Hausach vorzustellen.
Die Bewerbungen sind auf dem Postweg einzureichen an: Hausacher LeseLenz-Stipendium, z.Hd. Hartmut Märtin, Kultur- und Tourismusbüro, Hauptstraße. 34, 77756 Hausach (Tel: 07831 / 7970, h.maertin(at)hausach.de, www.leselenz.com). E-Mail-Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Einsendeschluss ist der 30. April 2018.

Grenzgänger-Rechercheförderung der Robert Bosch Stiftung

Das Programm Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt in Kooperation mit dem LCB, fördert internationale Rechercheaufenthalte von AutorInnen, FilmemacherInnen und FotografInnen, die relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen wollen. Ziel des Programms ist es, die Entstehung von künstlerischen Werken zu unterstützen, die bestehende Stereotype durchbrechen und einem breiten Publikum neue Perspektiven auf die Vielfalt und Vielschichtigkeit anderer Kulturen öffnen.
Willkommen sind Anträge von Newcomern sowie renommierten AutorInnen, FilmemacherInnen und FotografInnen gleichermaßen. Bewerben kann sich, wer Informationen aus erster Hand sammeln, authentische Orte besuchen und in seinen Werken einen eigenen, neuen Blick wagen will. Das Genre der Werke kann von literarischer und essayistischer Prosa, Lyrik, Fototextbänden, Kinder- und Jugendbuchliteratur über Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme bis hin zu Hörfunkbeiträgen und Multimedia-Produktionen reichen.
Abhängig vom Reiseland kann eine Rechercheförderung von bis zu 14.000 Euro beantragt werden.
Bis 30. April 2018 können Bewerbungen über das Online-Bewerberportal der Robert Bosch Stiftung (bewerbung.bosch-stiftung.de ) eingereicht werden. Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidung wird voraussichtlich Mitte Juli bekannt gegeben.